Für DSL-Tarife gibt es unterschiedliche Zugangstechnologien. Verbreitet ist in Deutschland vor allem die ADSL-Technologie. Nicht so bekannt ist die SDSL-Technologie. Der Aufbau von SDSL-Infrastruktur ist schließlich um einiges kostenaufwändiger als der Aufbau von ADSL-Infrastruktur. Grund ist, dass die Bandbreite für den Datentransfer bei SDSL-Anbindungen symmetrisch ist. Dies bedeutet, dass Downloads genauso schnell erfolgen können wie Uploads. Bei ADSL gehen Downloads grundsätzlich deutlich schneller vonstatten als Uploads. Genutzt werden SDSL-Tarife beispielsweise in den Unternehmen der Print- und Werbeindustrie, in Verlagen und Redaktionen sowie bei Online-Versandhäusern. Das monatliche Aufkommen an Datentransfer ist bei derartigen Firmen und Einrichtungen überaus hoch, weswegen SDSL-Zugänge sich trotz der höheren Kosten rechnen. Verfügbar sind die Zugänge am besten in Ballungszentren, etwa in Städten wie Berlin, Köln, München oder Hamburg. Hier gibt es viele interessierte Unternehmen, die eine hohe Nachfrage nach SDSL-Tarifen auslösen. Auch für SDSL-Zugänge gibt es Flatrate-Tarife. Hinsichtlich des Datenvolumens gibt es bei SDSL-Flatrate-Tarifen keinerlei Begrenzungen.
Autor: slovan - veröffentlicht am 13.09.2008 - 00:03:06 - letzte Überarbeitung am 13.09.2008 - 00:03:06
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