Wohnen muss man immer, egal ob jung oder alt. Diesen Grundsatz kombiniert mit der Tatsache, dass Immobilien häufig an Wert gewinnen statt - wie beispielsweise Spareinlagen - im Kurs nachzugeben machen sich entsprechend immer mehr Menschen zunutze. Gerade in Zeiten, die für nahezu jegliche Geldanlage Verluste prophezeien, wird immer häufiger auf den Bau und die Instandhaltung eigenen Wohnraumes oder die Investition in neue Bauten gesetzt. Diese Geldanlage ist keiner Inflation unterworfen, im Gegensatz zu Aktien, Sparkonten oder weiteren Anlageformen. Und wer sich durchrechnet, wie viel eigene Immobilie er sich für den Preis seiner Mietzahlungen leisten kann kommt in Zeiten niedriger Zinssätze oft auf die Idee, in Wohnung oder Haus zu investieren. Auch der Versorgungslücke im Alter ist so entgegengewirkt. Wer eine Hypothek abschließt, die noch abgezahlt werden kann, ehe der Arbeitnehmer in Rente geht, der hat nur noch die Unterhaltskosten für den Wohnraum zu bestreiten. Sollte es doch ins Seniorenheim gehen müssen, so ist auch dafür gesorgt, denn das eigene Haus oder die eigene Wohnung kann natürlich jederzeit verkauft werden, um den Platz im Heim bezahlen zu können. Wer sich allerdings in Zeiten, in denen Flexibilität ganz oben stehen muss, nicht an einen Ort binden möchte, der hat immer noch die Möglichkeit, seine Immobilie zu vermieten. Dabei entsteht der Nebeneffekt der Absetzbarkeit verschiedener Kosten im Rahmen von Lohnsteuerjahresausgleich oder Einkommensteuererklärung. Dazu kommt, dass der vermietete Wohnraum ja auch Gewinn bringt - im besten Fall so viel, dass es die Hypothek ausgleicht. Wer es sich leisten kann, sollte daher über eine Investition im Bereich der Immobilien nachdenken.
Autor: findur - veröffentlicht am 15.01.2010 - 10:53:54 - letzte Überarbeitung am 15.01.2010 - 10:53:54
Um den Artikel zu bewerten, fahren Sie bitte mit der Maus über die Sterne. Wenn die Anzahl der Sterne aufleuchtet die Sie vergeben wollen, brauchen Sie nur noch zu klicken!